Tolles Video zum Thema Fleischkonsum!

Apr07

Unbedingt anschauen!

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Veggie-Challenge: Das Fazit von Kiki

Feb04

fazit-kikiGeschafft! Ich habe mich 31 Tage rein vegan ernährt – 31 Tage auf Käse auf dem Brötchen verzichtet (schwerer als gedacht), einen Monat lange keine Schokolade gegessen (man gewöhnt sich schnell an die vegane Variante mit 70% Kakao) und auch 31 Tage keine anderen tierischen Produkte gegessen (Fleisch fehlt nicht, Milch schon!). Und es geht mir gut – sehr gut sogar. Der Vegane Monat hat besser geklappt als gedacht und auch jetzt, wo ich ja eigentlich wieder dürfte, da die Challenge erfolgreich abgeschlossen ist, hab ich meine Ernährung immer noch nicht umgestellt. Ich werde versuchen, weiter vegan zu leben, einfach weil es lecker ist, Spaß macht und irgendwie auch der Seele gut tut – schließlich muss so kein Tier auf der Welt für mein Essen leiden.

Am Samstag, den ersten Februar, hab ich natürlich was nicht veganes gegessen – und hatte vielleicht zu sehr auf ein krasses OMG-wie-lecker-wie-konnte-ich-darauf-verzichten-Erlebnis gehofft. Erstes Problem: Im Restaurant war ich mit dem wieder gewonnenen riesigen Angebot erstmal überfordert (wenn man sonst nur zwischen zwei Gerichten wie Nudeln mit Tomatensoße oder grünem Salat wählen kann, wird es jetzt wieder schwieriger). Der georderte Fisch war lecker und danach war ich satt. Sehr satt. Dieses absolute Sättigungsgefühl blieb in der veganen Phase konstant aus – irgendwie war das auch gut so.

Am nächsten Tag hab ich mich dann aber doch wieder sehr auf die vegane Lasagne gefreut. Fühlt sich irgendwie besser an momentan. Generell war der vegane Monat für mich eine super Erfahrung, einfach weil ich das Gefühl habe, dass es meinem Körper so viel besser mit einer rein pflanzlichen Ernährung geht. Ich fühl mich fitter, ungiftiger und leichter. Das ist allerdings blöderweise nur ein Gefühl: Die Waage findet nicht, dass ich einen Grund hätte, mich leichter zu fühlen. Das war schon ein kleiner Wehmutstropfen, hatte ich mich doch schon irgendwie drauf gefreut, noch ein paar Plätzchen-Schoki-Weihnachtskilos loszuwerden. Aber macht nix. Abgenommen hat dafür mein Freund, der auch zum Zwangs-Veganer wurde und jetzt total begeistert von der grünen Ernährung ist.

Vegan leben ist einfacher als man denkt – man muss nur ein bisschen vorausplanen. Sich während des Shoppings schnell was zum futtern zu kaufen, geht nicht. Genauso schwer ist, wenn man abends nach dem Kino noch Hunger bekommt oder einfach den Kühlschrank aufmacht und directement essen will. Aber mit ein bisschen Timing, einem gut ausgestatteten Biomarkt und dem ein oder anderem veganen Kochbuch ist das kein Problem! Ich kann nur jedem empfehlen mal einen Monat (oder länger) vegan zu leben!

Gepostet von Mädchen.de um 16:10 in Ernährung. | Kommentare geschlossen

Veggie-Challenge: Das Fazit von Jana

Feb04

fazit-janaGenau wie Julia hätte auch ich nicht gedacht, dass der Monat so hart werden würde. Schließlich hatte ich mich vor dem Vegan-Experiment schon ca. drei Jahre mit dem Thema auseinandergesetzt und eh schon zu ca. 90 % vegan gekocht und gegessen.

Auch ich hatte schwache Momente – wenn mein Mann z. B. frische Brezen im Backofen mit Käse überbacken hat und die ganze Wohnung danach duftete. Und ich muss gestehen, es gab Momente, in denen ich meine Seele für ein Brötchen mit Butter und Gouda verkauft hätte.

Auf Fleisch, Fisch oder Honig zu verzichten, war dagegen überhaupt kein Problem. Dazu kenne ich viel zu viele tolle Ersatzprodukte, z. B. die Sojaschnetzel von Alnatura, aus der ich mir allerlei “Hackfleisch”-Gerichte wie Moussaka oder Spaghetti Bolognese zaubern konnte. Oder Seitan-Geschnetzeltes, was ich mit Knödeln und Rotkohl gegessen habe. Brenzlig wurde es nur zum Frühstück: Schon nach wenigen Tagen konnte ich pflanzlichen Aufstrich nicht mehr sehen – geschweige denn essen – und jahrzehntelange Konditionierung auf Käse-Genuss am Morgen konnte ich nicht innerhalb eines Monats ausschalten. Mittag- und Abendessen waren dagegen immer super lecker: Wenn es um warmes Essen geht, hat mir nichts gefehlt (Okay, außer Pizza vielleicht…). Vegane Käsesorten habe ich ausprobiert, wirklich überzeugt haben die leider nicht.

Alles in allem war es aber eine interessante Erfahrung, die meinen Horizont erweitert hat: Wenn man sich einen Monat vegan ernährt, merkt man erst mal, wo überall tierische Inhaltsstoffe versteckt sind. Und ich habe viele leckere, neue Zutaten und Rezepte ausprobiert.

Mein Fazit ist: Käse macht (leider) glücklich. Zumindest mich. Aber ich werde in Zukunft sicher viel viel mehr vegan essen und wenn ich Käse esse, ihn auch viel mehr genießen als vorher.

Gepostet von Mädchen.de um 16:07 in Ernährung. | Kommentare geschlossen

Veggie-Challenge: Das Fazit von Julia

Feb04

fazit-julia Endlich sind die 31 Tage rum. 31 Tage = 4 Wochen und 2 Tage. Ich muss ehrlich gestehen, ich dachte wirklich nicht, dass es mir so schwer fallen würde. Immerhin bin ich jetzt schon wirklich lange Vegetarier und hatte noch NIE ein Problem damit. Nicht ein einziges Mal stand ich im Supermarkt und hab die Wurst verliebt angestarrt oder mir nichts sehnlicher gewünscht als ein Schnitzel. Doch jetzt ist alles anders…

Aber der Reihe nach: Die ersten beiden Wochen war wirklich super einfach. Ich hatte sehr viel Spaß dabei neue Sachen zu probieren und fand auch super Sachen, dir mir wirklich gut schmeckten. Vegane Aufstriche wurden zu meinem Leben, egal ob mit Aubergine, Rote Beete oder Kürbis, sie waren immer dabei. Doch dann, vor zwei Wochen – Samstag der 15. Januar – passierte das Unerwartete: Von einem Tag auf den Anderen wurde mir schon alleine bei dem Gedanken an Aufstriche oder Sojaprodukte sehr schlecht. Ich wechselte also zu Rohkost. Das resultierte allerdings darin, dass ich konstant Hunger hatte.

Das krasseste Ereignis war das letzte Wochenende, wo ich ganz lange vor den Würstchen stand, und mir überlegte, wie ich das Essen an besten an meinen Eltern vorbeischummeln konnte, so dass sie es nicht merkten. Oder als ich bei meinem Opa eingeladen war – der nichts von meinem Vegan-Experiment wusste – und mir überlegte ob es hier vielleicht ok wäre Käse zu essen. Ich hätte mir mehr Standhaftigkeit zugetraut. Nun ja, Erkenntnis ist ja auch eine Kenntnis.

Jetzt ist es ja Gott sei Dank vorbei. Ich denke ich mache auf jeden Fall weiter damit, Vegetarier zu sein, versuche aber doch häufiger ganz auf tierische Produkte zu verzichten. Alles in allem fand ich das Experiment total interessant. Ich sehe mich zwar nicht als Veganer – leider – aber ich denke ich werde Käse nicht mehr selbstverständlich ansehen und es wirklich genießen.

Danke an meine genialen Kolleginnen Jana und Kiki, die sich meine Probleme und Beschwerden Tag für Tag angehört haben (obwohl sie sicherlich genauso große Probleme hatten) und immer Lösungsvorschläge hatten. Die Schokolade an Tag 20 war ein Lebensretter und auch der Tipp mit den veganen Keksen (Oreos sind vegan!) war wirklich wichtig!

Ich habe also folgendes gelernt: Ich bin abhängig von Käse, wenn ich Honig nicht haben kann, dann will ich ihn umso mehr und es macht mir großen Spaß mich darüber zu beschweren, dass Vegan sein schwierig ist!

Gepostet von Mädchen.de um 15:56 in Ernährung. | Kommentare geschlossen

Das dritte vegane Wochenende

Jan27

Der 1. Februar ist in greifbarer Nähe und mit diesem Datum auch endlich wieder Käse, Milch und Sahne! Zugegeben: Auf Käse freut sich die Mädchen.de Redaktion (wie schon öfters berichtet) wirklich, aber ansonsten hat auch das dritte vegane Wochenende gut geklappt.

Ich war über das Wochenende bei meiner Schwester in Frankfurt zu Besuch – um ihren Geburtstag nach zu feiern – und hatte mich schon auf ein eher enthaltsames Wochenende („Danke, ich ess ein trockenes Brot und Nudeln ohne Soße“) eingestellt und wurde eines Besseren belehrt. Es gab leckeren veganen Apfelkuchen und abends gingen wir mit all ihren Mädels in das vegane Restaurant „Chimichurri“  in Frankfurt. Die Meinungen über das vegane Essen gingen bei den Fleischesserinnen weit auseinander – aber lecker und auch ganz spannend fanden es alle (auch wenn das Hühnchen im Curry gefehlt hat ;-))

birnenmuffinsDa mir persönlich ja auch der Süßkram ziemlich fehlt, hab ich mich letzte Woche mal an ein veganes Stückchen herangetraut – mit Erfolg! Die Hefeteilchen mit Birnenfüllung waren wirklich lecker und niemand hätte es schmecken können, das da statt Butter Margarine drin ist! Hier ist das Rezept:

Teig:

500g Mehl
1 Würfel frische Hefe
¼ l Sojamilch
60 g Zucker
1 Prise Salz
120 g weiche Margarine

Füllung:

½ Bio-Zitrone
4 Birnen
30 g Puderzucker
2 EL Margarine

Zubereitung: Mulde in das Mehl drücken und die Hefe rein bröseln. 1 TL Zucker drüberstreuen Mit ¼ l warmer Sojamilch aufgießen und 10 Minuten warten. Salz, übrigen Zucker, Margarine zu dem Mehl geben und gut durchkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Birnen schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Obst mit Puderzucker und Zitronensaft mischen. Backofen auf 250 Grad vorheizen. Den Hefeteig teilen und in zwei Rechtecke (50  x 10 cm) ausrollen. Die Birnenfüllung in die Mitte der Rechtecke geben und den Teig aufrollen- zwei Teigwürste entstehen. Jede Rolle in 6 gleichmäßige Stücke schneiden und in ein Muffinblech setzen und leicht andrücken.

12 – 15 Minuten backen und am besten noch warm genießen!

Heute in der Mittagspause bei unserem Stammitaliener war es eigentlich auch gar nicht schwer, vegan zu bleiben – einfach den Parmesan weg lassen – dann gehen fast alle Gemüsesaucen wunderbar. Man gewöhnt sich gut an die vegane Ernährung und auch die Gelüste halten sich meistens zurück. Anders bei unserer Kollegin Julia (ihrerseits schon lange Vegetarierin). Sie berichtet von schlimmen Gelüsten auf Würstchen inklusive geheimen diebischen Vorstellungen, wie sie die heiße Ware an ihren Mitmenschen vorbei schmuggeln kann und alleine auf der Couch verzehrt. Macht sie natürlich nicht.

Ich fühl mich nach wie vor ganz gut und auch irgendwie leicht und gesund – ich kann mir gut vorstellen, das vegane Essen bei zu behalten und nur in Ausnahme-Situationen auch tierische Produkte zu konsumieren. Man will ja nicht immer die Komplizierte sein, die nichts isst…

Gepostet von Mädchen.de um 15:59 in Ernährung. | Kommentare geschlossen

Mädchen.de im (Seitan-)Döner Himmel

Jan20

Foto1Nach dem etwas deprimierenden Post über den Käse-Entzug sind wir mit veganem Essen jetzt wieder versöhnt! :) Die Mädchen.de Redaktion war heute in der Mittagspause im Royal Kebabhaus am Münchner Hauptbahnhof und dort gibt es neben “normalem” Döner auch veganen Döner.

Inhaber Erbil Günar hat jahrelang an der perfekten Rezeptur gearbeitet und wir müssen sagen: Es hat sich absolut gelohnt! Der Veggie Döner besteht aus Seitan <– was das ist, könnt ihr unter dem Link nachlesen! 100 % nach Fleisch schmeckt es nicht, aber das ist auch gar nicht nötig. Seitan hat Biss und eine – unserer Meinung nach – viel bessere Konsistenz als beispielsweise Tofu. Und es stehen sogar viele verschiedene vegane Saucen zur Auswahl – darunter Tomate, Aubergine, Curry, Rote Bete und natürlich auch Tsatsiki.

FotoAls Nachspeisen stehen verschiedene vegane türkische Spezialitäten zur Auswahl. Wir haben Baklava probiert – köstlich!

Und das Beste? Den veganen Döner gibt’s nicht nur in München. Der Inhaber hat große Ziele: „Ich möchte unseren Veggie Döner weltweit bekanntmachen“. Sein veganer Seitan Döner wird mittlerweile in vielen Dönerläden deutschlandweit verkauft, unter anderem in Recklinghausen, Stuttgart oder Landshut! Eine Liste findet ihr > hier.

Gepostet von Mädchen.de um 14:33 in Ernährung. | Kommentare geschlossen

Die Sehnsucht nach Käse: Julias Zwischenbilanz

Jan20

pizza-kaeseDie letzte vegane Woche verlief eigentlich ganz gut – bis Donnerstag, wo ich krank wurde. Das ganze Wochenende habe ich mich nur zwischen Bett und Couch hin und hergeschleppt und hatte keinen richtigen Appetit. Und dann kam das Schlimmste: Schon allein der Gedanke an all das Essen, das ich jetzt schon seit gut 3 Wochen esse, ließ mein Magenknurren verstummen. Das einzige was ich wirklich wollte: Ein Toastbrot mit geschmolzenen Käse oder eine Pizza!

Hätte ich nicht gedacht, dass eine Zeit kommen würde,  in der es mir schwer fallen würde, vegan zu essen. Aber ich glaube, ich habe das Problem erkannt: Mir fehlt das schnelle Zwischendurch! Sobald ich richtige Mahlzeiten habe bin ich zufrieden, aber wenn ich spontan Hunger bekomme, dann muss ich mich erst mal in die Küche schleppen und versuchen, aus den ganzen Sachen in Kühlschrank einen Snack zuzubereiten. Es ist mir kein einziges Mal gelungen, ich habe dann immer Brot mit einem veganen Aufstrich gegessen. Vielleicht etwas zu viel davon, denn selbst heute will ich nicht mehr daran denken.
Mein Magen ist immer noch nicht so glücklich, wie ich das gerne hätte, deswegen ernähre ich mich gerade hauptsächlich von “pa amb tomaquet” – Brot mit Tomaten, Olivenöl und Salz. Seit mir aufgefallen ist, dass das vegan ist, bin ich um einiges happier. Hoffentlich hält das an, denn es bleiben noch 11 Tage…

Foto: Thinkstock

Gepostet von Mädchen.de um 12:51 in Allgemein. | Kommentare geschlossen

Tolles YouTube Video zum Thema “Warum vegan?” – ohne Worte

Jan16

Gepostet von Mädchen.de um 13:59 in Allgemein. | Kommentare geschlossen

Vegan einkaufen

Jan15

Vegan einkaufenAm Samstag hatte ich ein echtes Aha-Erlebnis im Supermarkt meines Vertrauens: Nicht immer ist ein Produkt, was man als vegan vermuten würde, wirklich rein pflanzlich – und umgekehrt können auch tierisch anmutende Produkte vegan sein.

Es lohnt sich absolut, die Zutatenliste auf der Rückseite der Produkte zu checken (was ich im veganen Monat natürlich sowieso tue). Am Sonntag gab’s nämlich Frikadellen aus Seitan mit Rotkohl und Kartoffelknödeln, ein superleckeres deftiges Wintergericht.

Als ich den Rotkohl mit Apfelstückchen aus der Tiefkühlung gerade in den Einkaufskorb verfrachten wollte und fast sicher davon ausging, dass er vegan ist, schaute ich doch noch mal schnell auf die Zutatenliste. Und lese: Schweineschmalz. Urgs. Der kam natürlich sofort wieder in die Tiefkühltruhe. Auf der anderen Seite brauchte ich noch eine braune Soße für die Frikadellen (okay, ich geb’s zu, diesmal nicht selbst gemacht, sondern aus der Tüte) und habe das Soßenregal durchgecheckt. Und siehe da: Die “Schweinebratensauce” war vegan! Ich habe die Zutatenliste sicher 10 x gelesen und keinen einzigen tierischen Inhaltsstoff entdecken können.

Häufig enthalten übrigens auch Backwaren versteckte unvegane Inhaltsstoffe. Wer unsicher ist, was man als Veganer kaufen kann und was nicht, dem empfehlen wir diese tolle Seite: www.nixwieveg.de Dort findet ihr eine große Produktdatenbank mit Inhaltsangaben, Preisen, Bezugsquellen und natürlich die Info, ob das Produkt, was man kaufen möchte, wirklich vegan ist. Im Biomarkt ist bei veganen Produkten der Hinweis häufig auch auf der Verpackung zu finden.

 

geschrieben von Jana, Foto: Thinkstock.com

Gepostet von Mädchen.de um 14:53 in Allgemein. | Kommentare geschlossen

Kikis Zwischenbilanz

Jan14

SpagehttiDie größte Herausforderung mit der veganen Ernährung ist für mich, wenn man seine eigenen vegan-abgesicherten-mit-Bio-Markt-Schätzen angefüllten vier Wände verlässt. Am Samstagvormittag war ich bei einer Freundin zum Frühstücken eingeladen. Während ich meinen selbst mitgebrachten und eigentlich heiß geliebten Paprika Aufstrich auf das Brötchen geschmiert habe, lachte mich der Käse gegenüber ganz schön fies an und flüsterte leise „Iss mich, iss mich!“. Ich bin standhaft geblieben. Auch wenn es mir echt schwer fiel. Zuhause kommt einfach kein Käse auf den Tisch: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Abends stand ich dann echt lange in der Küche um eine vegane Moussaka (siehe Bild, Rezept aus dem Buch “Vegan lecker lecker”) zu zaubern – mit der ich mich echt selber übertroffen habe – so blöd sich das anhören mag. Sie war echt lecker und irgendwie auch fleischig. Auch wenn es nicht das Ziel sein sollte, tierische Produkte so gut wie möglich nach zu ahmen, ist es mit diesem Rezept gelungen. :) Und ich wette, dass Fleischesser nicht gemerkt hätten, dass es sich um Sojagranulat handelte.

mousakaMeine Erkenntnis des Wochenendes hatte ich beim sonntäglichen Frühstück: „Alsan Bio Margarine“ auf einem Toastbrot schmeckt (fast) wie Butter – eine echt leckere Alternative zu den sonst so mittelmäßigen Margarine-Geschmack. Abends gab es dann Spaghetti mit Soja Bolognese (siehe Bild, aber jetzt kann ich „Soja-Hack“ in Tomaten-Sauce auch erstmal nicht mehr sehen ;) ) und tagsüber rette ich mich mit getrockneten Feigen über den Tag. Als abends dann ein ganz schlimmer Schokoflash über mich rollte, naschte ich ein bisschen Zartbitter-Schokolade unter den strafenden Blicken meines Freundes. Hätte er sich aber sparen könne – in Bitter-Schokolade mit mindestens 70 % Kakao ist keine Milch enthalten!

Zwischenbilanz nach der Halbzeit: Insgesamt fühl ich mich gut und besser, fit und leichter (auch wenn die Waage das nicht bestätigen will, die blöde Nuss!). Aber: Ich finde die vegane Ernährung super und will eigentlich auch nächsten Monat dabei beiben – a.v.a.p. – also: as vegan as possible

 

geschrieben von Kiki; Fotos: privat

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