Outdoor College 2014

Sep26

Na ihr Lieben :)
In den letzten zwei Wochen ist mal wieder Einiges passiert!
Ich habe meine zweite Tour geschafft!!
Wir hatten sooo gutes Wetter! Kein Regen und fast nur Sonne. Bei der Tour konnten wir mal richtig entspannen. Zuerst sind wir Kanu gefahren, insgesamt nur 20 km! Danach waren wir drei Tage wandern, aber ich persönlich fand es zu einfach. Ein bisschen Herausforderung hätte ja nicht geschadet ;) Aber so blieb noch Zeit für Programm: Wir haben gelernt, wie man Fallen stellt, wie man den genauen Standort anhand einer Karte angibt, wie man Feuer richtig macht usw.
Geschlafen haben wir diesmal nicht in Zelten, sondern in Tarps. Das sind Planen, die einen vor Regen, allerdings nicht vor Wind schützen. Einmal haben wir sogar ohne Tarp geschlafen und uns noch nachts die Sterne angeschaut. Ich habe in dieser Nacht, ungelogen!! 17 Sternschnuppen gesehen. Es war so wunderschön! Wir hatten kein einziges Wölkchen am Himmel und die Sterne haben gestralt. Morgens bin ich aufgewacht und das Erste was ich gesehen habe, war ein riesiger Berg, dessen Gipfel von der Sonne angestrahlt wurde.
Am Samstag (der 20.09.) kamen wir dann singend und lachend wieder in der „Lunde Skole“ an und durften dort das Material aufhängen, duschen gehen und Waffeln essen. Am Sonntag hatten wir dann einen Ruhetag, bei dem wir nochmal richtig Kraft tanken konnten für die Testwoche, die diese Woche war. Ich habe Deutsch, Englisch und Mathe geschrieben! Manche Dinge waren einfach, bei anderen allerdings wusste ich nicht weiter. Ich habe generell wenig Freizeit hier, denn meistens ist man am lernen, um den Stoff von Zuhause nicht zu verpassen.
Heute (Freitagder 26.09.) hatte ich Lernentwicklungsgespräche, bei denen die Lehrer uns eine Rückmeldung zu unseren Leistungen geben, und was wir verbessern können. Den Rest der Zeit hatten wir Lernzeit, und natürlich auch Internet.
Ich hoffe, dass es euch gut geht,
Eure Naomi

Gepostet von Naomi um 16:55 in Allgemein. | Kommentare geschlossen

Outdoor College 2014

Sep12

Hey Mädels

Ich grüße euch herzlich aus dem schönen Norwegen! In den letzten Wochen habe ich einiges erlebt und davon möchte ich euch natürlich berichten! Zum einen haben wir die anderen norwegischen Schüler kennengelernt. Wir waren mit ihnen wandern und haben später zusammen gegrillt und lustige Spiele gespielt. Außerdem hatten wir, als Abschluss des Monats eine „Disko“ in unserer Sporthalle. Das „Party-Team“ hat sich viele Gedankten gemacht und schließlich hatten wir ein Motto für unsere Party: Hippie! Alle kamen in ihren verrücktesten Klamotten und bevor es losging herrschte der größte Trubel im Mädchenhaus. Da wurde sich geschminkt, Kleidung herausgesucht und die Frisur gerichtet. Bei guter Musik, leckeren Snacks und lustigen Spielen hatten wir viel Spaß und der Monat hatte einen klasse Abschluss! Aber nicht nur die Disko, sondern auch der Zimmerwechsel und die neue Wahl der Schülersprecher stand an. Ich gab also mein Amt als Schülersprecherin ab und neue wurden gewählt. Mit meinem neuen Zimmer bin auch sehr zufrieden!!! Dieser Monat begann damit, dass wir am großen Schafsabtrieb, der einmal im Jahr stattfindet, geholfen haben. Beim Schafsabtrieb werden die über 5000 Schafe aus den Bergen getrieben, alle über eine Straße hinab ins Tal. Das war so krass! Man konnte die Straße nicht mehr sehen vor lauter Schafen. Alles war weiß! Und jetzt stellt euch mal vor, dass ca. 1000 Schafe gleichzeitig „mähen“! Es war richtig laut. Der Schafabtrieb ist ein richtiges Fest für die Norweger. Jung und Alt gehen gemeinsam auf die Straße und helfen, damit kein Schaf zurück bleibt. Unten im Tal gibt es dann immer ein großes Fest, bei dem es sogar Stände gibt. Auch das Outdoor College hatte einen Stand, bei dem wir alle mitgeholfen haben. Wir hatten total viel Spaß und ich bin froh, dass ich das erleben durfte!

Liebe Grüße,

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Gepostet von Naomi um 16:50 in Allgemein. | Kommentare geschlossen

Unsere 1. Tour

Aug29

Na ihr!

Erstmal wollte ich mich entschuldigen, dass ich letzte Woche nicht bloggen konnte, aber ich war auf meiner 1. Tour! Eine ganze Woche, sieben Tage ging es mit dem Kajak ganze 85 km durch verschiedene Fjorde! Das war eine aufregende, anstrengende, aber vor allem tolle Zeit! Ich möchte euch hier zu jedem Tag etwas berichten, doch ich versuche mich kurz zu fassen, damit euch nicht langweilig wird ;)  :

Tag 1:

einer Stunde Autofahrt kamen wir am Frafjord an und wurden dort auf unsere weiteren Tage mit einem Kentertraining vorbereitet. Ich sag euch… Das Wasser war richtig kalt und wir hatten keine Dusche zur Verfügung, die uns wieder warmmachen konnte! So waren wir total froh, als wir nach dem Essen in die warmen Schlafsäcke klettern konnten und unser Energievorrat wieder aufgefüllt wurde.

Tag 2:

An Tag 2 sind wir sieben Kilometer gepaddelt, so als Einführung, aber trotzdem war ich froh, als wir da waren. Denn meine Schultern und Hände haben sich bemerkbar gemacht… Nach dem Essen haben wir dann eine Übung gemacht, bei der wir 20 min. aufs Wasser geschaut haben. In dieser Zeit konnten wir einfach mal unsere Gedanken kommen und gehen lassen. Mein persönliches Highlight der Tour!

 

Tag 3:

Diesen Tag werde ich nicht mehr so schnell vergessen, denn wir mussten ganze 13 km paddeln, und das war wegen sehr starken Wellen unfassbar anstrengend. Zwischendurch dachte ich echt, dass wir kentern werden und ein Ziel war auch nicht in Sicht, da wir von den Wellen immer wieder zurückgetrieben wurden und kein Stück weiter kamen…

Tag 4:

Weil Tag 3 so anstrengend war, durften wir uns mal richtig ausruhen! Bis 9 Uhr schlafen (für unsere Verhältnisse lang!), mal nicht paddeln, einfach mal entspannen! Das tat gut und wir alle konnten uns von den Strapazen des letzten Tages erholen. Leider hatte ich nachts zu allem Übel auch noch einen Mistkäfer im Schlafsack :X

Tag 5:

Auch dieser Tag war sehr anstrengend! Wir sind weitergepaddelt und mussten ja irgendwie auf die andere Seite des Fjordes, denn wir wollten in den nächsten Fjord paddeln. Doch in der Mitte waren einfach zu große Wellen, und wir mussten umkehren! Trotzdem sind wir dank einem Umweg noch auf die andere Seite des Fjordes gelangt. Dort haben die anderen ein Elchskelett gefunden!!

Tag 6:

An diesem Tag sind wir an einem kleinen Strand angelandet, mit unglaublich dünnen und glatten Steinen. Wir haben sie übers Wasser hüpfen lassen und ich habe es sogar geschafft, dass der Stein mindestens 7x gehüpft ist!

Tag 7:

Wir sind zu einer Treppe gepaddelt, die 4444 Stufen hat und auf die Spitze eines Berges reicht. Ich bin nur 1000 Stufen hoch, also insgesamt 2000 Stufen gegangen, aber mein Sportlehrer und ein Junge aus meiner Gruppe sind bis zur Spitze gelaufen! Die hatten aber auch noch Tage danach Wadenschmerzen…

 

Ich hoffe, dass euch nicht langweilig geworden ist, und dass ihr einen Einblick in unsere Tour bekommen habt! Danke fürs Lesen :D

Eure Naomi

P.S.: Wegen des Wassers konnte ich meine Kamera leider nicht mitnehmen, doch auf www.outoor-college.de sind Fotos zu finden ;)

Gepostet von Naomi um 17:23 in Allgemein. | Kommentare geschlossen

Outdoor College Norwegen 2014

Aug08

Na ihr Lieben J

Ich schreibe euch aus dem schönen Lunde, in Sirdal, Norwegen! Am Donnerstag, dem 31.07.14 sind wir, also der neue Jahrgang des Outdoor Colleges, in den Bus gestiegen und haben uns auf den Weg gemacht. Nach c.a. 6 Std. kamen wir bei der Fähre in Hirzals an, die uns während 3 Std. über die Ost, sowie Nordsee nach Kristiansandt in Norwegen brachte.

Von der fähre aus

Von der fähre aus

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Dort angekommen (es war schon nach Mitternacht!!!) fuhren wir noch weitere 3-4 Std., bis wir in Lunde ankamen. Die nächste Überraschung war: Wir hatten Stromausfall! Und da das Wasser auch an den Strom angehängt ist, hatten wir auch kein Wasser. Vollkommen fertig und total übermüdet haben wir versucht, einigermaßen unsere Zähne zu putzen. Nach wenigen 4 Std. Schlaf ging es raus aus den Federn, und zum Wilkommensfrühstück (das war richtig, richtig lecker!!). Am Nachmittag haben wir eine Ralley gemacht, durch Lunde und wurden dazu in Gruppen eingeteilt. Wir hatten total viel Spaß und sind gut gelaunt zum Abendessen gegangen. Am Samstag, dem 02.08.14, haben wir eine „Mini-Tour“ gemacht, sind steile Pfade hochgewandert (zwischenzeitlich war ich echt am Ende, aber dann habe ich die Landschaft gesehen und mir gedacht: „Augen zu und durch!“), die Landschaft bewundert, Pilze gesammelt und Blaubeeren gegessen.

Die Tour war richtig anstrengend, aber wir wurden mit einem wunderschönen See belohnt, kristallklar mit hammer Kulisse!!

Nach leckerem Picknick ging es wieder nach Lunde zurück. Am Sonntag, dem 03.08.14, sind wir gemeinsam zur Husky-Farm gewandert und haben erste Bekanntschaft mit den Huskys gemacht. Es wurde gekuschelt und gespielt, und abends haben wir gegrillt. Zurückgewandert sind wir leider im Regen, doch irgendwie war es doch nicht so schlimm! J So, jetzt ist so ziemlich alles erzählt! Bis zum nächsten Mal,

eure Naomi!

Gepostet von Naomi um 18:50 in Allgemein. | Kommentare geschlossen

Outdoor College in Norwegen 2014

Jul23

Hey Mädels!

Ich heiße Naomi,  bin 14 Jahre alt und habe das unglaubliche Glück, ab August für 7 Monate mit dem Outdoor College nach Norwegen zu fahren.

 

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Ich habe mich auf ein Preisausschreiben in der Mädchen, Ende des letzten Jahres beworben, und kam dann in die engere Auswahl. In der “Kennenlernwoche” sind wir gesegelt, haben gemeinsam gekocht und gegessen, haben Floße gebaut und jede Menge Spaß gehabt! Am Ende der Woche gab es noch Interviews mit Maike und Günter Hoffman, die das Projekt “Outdoor College” ins Leben gerufen haben! Ich war sooo aufgeregt. Aber dann hab ich einfach drauf losgeredet und von mir und meinem Leben erzählt und was ich mir so von dem Abenteuer Outdoor College erwarte: Auf jeden Fall jede Menge Spaß! Ich glaube,  dass wir so manchen lustigen Moment erleben werden!!! Was ich aber auch erwarte, ist ganz viel Abenteuer! Wie unbeschreiblich toll muss es sein, in der Wildnis Norwegens mit tollen Leuten,  Ski und Hunden herum zu touren und spannende Aufgaben zu lösen! Aber ich glaube auch, dass ich bestimmt in so manchem Moment total dolles Heimweh bekomme… Und auch für meine Eltern,  Freunde und vor allem für meinen Opa wird es schlimm! Aber auch diese 7 Monate (hoffentlich voller toller Erlebnisse!) gehen vorüber! Und die Erfahrungen will ich unbedingt erleben! Deswegen habe ich mich auch so doll gefreut, als ich gehört hab, dass ich wirklich mit nach Norwegen darf! Und ich freue mich auch darauf, euch regelmäßig zu berichten,  was bei uns so los ist! Ich freu mich drauf,

Naomi :))

 

P. S. Wer sich für das Projekt Outdoor College interessiert, kann sich auf

www.outdoor-college.de 

informieren! Es ist eine tolle Seite und wirklich lohnenswert sich anzuschauen!!

Gepostet von Naomi um 18:18 in Allgemein. | Kommentare geschlossen

Tolles Video zum Thema Fleischkonsum!

Apr07

Unbedingt anschauen!

Gepostet von Mädchen.de um 15:35 in Ernährung. | Kommentare geschlossen

Veggie-Challenge: Das Fazit von Kiki

Feb04

fazit-kikiGeschafft! Ich habe mich 31 Tage rein vegan ernährt – 31 Tage auf Käse auf dem Brötchen verzichtet (schwerer als gedacht), einen Monat lange keine Schokolade gegessen (man gewöhnt sich schnell an die vegane Variante mit 70% Kakao) und auch 31 Tage keine anderen tierischen Produkte gegessen (Fleisch fehlt nicht, Milch schon!). Und es geht mir gut – sehr gut sogar. Der Vegane Monat hat besser geklappt als gedacht und auch jetzt, wo ich ja eigentlich wieder dürfte, da die Challenge erfolgreich abgeschlossen ist, hab ich meine Ernährung immer noch nicht umgestellt. Ich werde versuchen, weiter vegan zu leben, einfach weil es lecker ist, Spaß macht und irgendwie auch der Seele gut tut – schließlich muss so kein Tier auf der Welt für mein Essen leiden.

Am Samstag, den ersten Februar, hab ich natürlich was nicht veganes gegessen – und hatte vielleicht zu sehr auf ein krasses OMG-wie-lecker-wie-konnte-ich-darauf-verzichten-Erlebnis gehofft. Erstes Problem: Im Restaurant war ich mit dem wieder gewonnenen riesigen Angebot erstmal überfordert (wenn man sonst nur zwischen zwei Gerichten wie Nudeln mit Tomatensoße oder grünem Salat wählen kann, wird es jetzt wieder schwieriger). Der georderte Fisch war lecker und danach war ich satt. Sehr satt. Dieses absolute Sättigungsgefühl blieb in der veganen Phase konstant aus – irgendwie war das auch gut so.

Am nächsten Tag hab ich mich dann aber doch wieder sehr auf die vegane Lasagne gefreut. Fühlt sich irgendwie besser an momentan. Generell war der vegane Monat für mich eine super Erfahrung, einfach weil ich das Gefühl habe, dass es meinem Körper so viel besser mit einer rein pflanzlichen Ernährung geht. Ich fühl mich fitter, ungiftiger und leichter. Das ist allerdings blöderweise nur ein Gefühl: Die Waage findet nicht, dass ich einen Grund hätte, mich leichter zu fühlen. Das war schon ein kleiner Wehmutstropfen, hatte ich mich doch schon irgendwie drauf gefreut, noch ein paar Plätzchen-Schoki-Weihnachtskilos loszuwerden. Aber macht nix. Abgenommen hat dafür mein Freund, der auch zum Zwangs-Veganer wurde und jetzt total begeistert von der grünen Ernährung ist.

Vegan leben ist einfacher als man denkt – man muss nur ein bisschen vorausplanen. Sich während des Shoppings schnell was zum futtern zu kaufen, geht nicht. Genauso schwer ist, wenn man abends nach dem Kino noch Hunger bekommt oder einfach den Kühlschrank aufmacht und directement essen will. Aber mit ein bisschen Timing, einem gut ausgestatteten Biomarkt und dem ein oder anderem veganen Kochbuch ist das kein Problem! Ich kann nur jedem empfehlen mal einen Monat (oder länger) vegan zu leben!

Gepostet von Mädchen.de um 16:10 in Ernährung. | Kommentare geschlossen

Veggie-Challenge: Das Fazit von Jana

Feb04

fazit-janaGenau wie Julia hätte auch ich nicht gedacht, dass der Monat so hart werden würde. Schließlich hatte ich mich vor dem Vegan-Experiment schon ca. drei Jahre mit dem Thema auseinandergesetzt und eh schon zu ca. 90 % vegan gekocht und gegessen.

Auch ich hatte schwache Momente – wenn mein Mann z. B. frische Brezen im Backofen mit Käse überbacken hat und die ganze Wohnung danach duftete. Und ich muss gestehen, es gab Momente, in denen ich meine Seele für ein Brötchen mit Butter und Gouda verkauft hätte.

Auf Fleisch, Fisch oder Honig zu verzichten, war dagegen überhaupt kein Problem. Dazu kenne ich viel zu viele tolle Ersatzprodukte, z. B. die Sojaschnetzel von Alnatura, aus der ich mir allerlei “Hackfleisch”-Gerichte wie Moussaka oder Spaghetti Bolognese zaubern konnte. Oder Seitan-Geschnetzeltes, was ich mit Knödeln und Rotkohl gegessen habe. Brenzlig wurde es nur zum Frühstück: Schon nach wenigen Tagen konnte ich pflanzlichen Aufstrich nicht mehr sehen – geschweige denn essen – und jahrzehntelange Konditionierung auf Käse-Genuss am Morgen konnte ich nicht innerhalb eines Monats ausschalten. Mittag- und Abendessen waren dagegen immer super lecker: Wenn es um warmes Essen geht, hat mir nichts gefehlt (Okay, außer Pizza vielleicht…). Vegane Käsesorten habe ich ausprobiert, wirklich überzeugt haben die leider nicht.

Alles in allem war es aber eine interessante Erfahrung, die meinen Horizont erweitert hat: Wenn man sich einen Monat vegan ernährt, merkt man erst mal, wo überall tierische Inhaltsstoffe versteckt sind. Und ich habe viele leckere, neue Zutaten und Rezepte ausprobiert.

Mein Fazit ist: Käse macht (leider) glücklich. Zumindest mich. Aber ich werde in Zukunft sicher viel viel mehr vegan essen und wenn ich Käse esse, ihn auch viel mehr genießen als vorher.

Gepostet von Mädchen.de um 16:07 in Ernährung. | Kommentare geschlossen

Veggie-Challenge: Das Fazit von Julia

Feb04

fazit-julia Endlich sind die 31 Tage rum. 31 Tage = 4 Wochen und 2 Tage. Ich muss ehrlich gestehen, ich dachte wirklich nicht, dass es mir so schwer fallen würde. Immerhin bin ich jetzt schon wirklich lange Vegetarier und hatte noch NIE ein Problem damit. Nicht ein einziges Mal stand ich im Supermarkt und hab die Wurst verliebt angestarrt oder mir nichts sehnlicher gewünscht als ein Schnitzel. Doch jetzt ist alles anders…

Aber der Reihe nach: Die ersten beiden Wochen war wirklich super einfach. Ich hatte sehr viel Spaß dabei neue Sachen zu probieren und fand auch super Sachen, dir mir wirklich gut schmeckten. Vegane Aufstriche wurden zu meinem Leben, egal ob mit Aubergine, Rote Beete oder Kürbis, sie waren immer dabei. Doch dann, vor zwei Wochen – Samstag der 15. Januar – passierte das Unerwartete: Von einem Tag auf den Anderen wurde mir schon alleine bei dem Gedanken an Aufstriche oder Sojaprodukte sehr schlecht. Ich wechselte also zu Rohkost. Das resultierte allerdings darin, dass ich konstant Hunger hatte.

Das krasseste Ereignis war das letzte Wochenende, wo ich ganz lange vor den Würstchen stand, und mir überlegte, wie ich das Essen an besten an meinen Eltern vorbeischummeln konnte, so dass sie es nicht merkten. Oder als ich bei meinem Opa eingeladen war – der nichts von meinem Vegan-Experiment wusste – und mir überlegte ob es hier vielleicht ok wäre Käse zu essen. Ich hätte mir mehr Standhaftigkeit zugetraut. Nun ja, Erkenntnis ist ja auch eine Kenntnis.

Jetzt ist es ja Gott sei Dank vorbei. Ich denke ich mache auf jeden Fall weiter damit, Vegetarier zu sein, versuche aber doch häufiger ganz auf tierische Produkte zu verzichten. Alles in allem fand ich das Experiment total interessant. Ich sehe mich zwar nicht als Veganer – leider – aber ich denke ich werde Käse nicht mehr selbstverständlich ansehen und es wirklich genießen.

Danke an meine genialen Kolleginnen Jana und Kiki, die sich meine Probleme und Beschwerden Tag für Tag angehört haben (obwohl sie sicherlich genauso große Probleme hatten) und immer Lösungsvorschläge hatten. Die Schokolade an Tag 20 war ein Lebensretter und auch der Tipp mit den veganen Keksen (Oreos sind vegan!) war wirklich wichtig!

Ich habe also folgendes gelernt: Ich bin abhängig von Käse, wenn ich Honig nicht haben kann, dann will ich ihn umso mehr und es macht mir großen Spaß mich darüber zu beschweren, dass Vegan sein schwierig ist!

Gepostet von Mädchen.de um 15:56 in Ernährung. | Kommentare geschlossen

Das dritte vegane Wochenende

Jan27

Der 1. Februar ist in greifbarer Nähe und mit diesem Datum auch endlich wieder Käse, Milch und Sahne! Zugegeben: Auf Käse freut sich die Mädchen.de Redaktion (wie schon öfters berichtet) wirklich, aber ansonsten hat auch das dritte vegane Wochenende gut geklappt.

Ich war über das Wochenende bei meiner Schwester in Frankfurt zu Besuch – um ihren Geburtstag nach zu feiern – und hatte mich schon auf ein eher enthaltsames Wochenende („Danke, ich ess ein trockenes Brot und Nudeln ohne Soße“) eingestellt und wurde eines Besseren belehrt. Es gab leckeren veganen Apfelkuchen und abends gingen wir mit all ihren Mädels in das vegane Restaurant „Chimichurri“  in Frankfurt. Die Meinungen über das vegane Essen gingen bei den Fleischesserinnen weit auseinander – aber lecker und auch ganz spannend fanden es alle (auch wenn das Hühnchen im Curry gefehlt hat ;-))

birnenmuffinsDa mir persönlich ja auch der Süßkram ziemlich fehlt, hab ich mich letzte Woche mal an ein veganes Stückchen herangetraut – mit Erfolg! Die Hefeteilchen mit Birnenfüllung waren wirklich lecker und niemand hätte es schmecken können, das da statt Butter Margarine drin ist! Hier ist das Rezept:

Teig:

500g Mehl
1 Würfel frische Hefe
¼ l Sojamilch
60 g Zucker
1 Prise Salz
120 g weiche Margarine

Füllung:

½ Bio-Zitrone
4 Birnen
30 g Puderzucker
2 EL Margarine

Zubereitung: Mulde in das Mehl drücken und die Hefe rein bröseln. 1 TL Zucker drüberstreuen Mit ¼ l warmer Sojamilch aufgießen und 10 Minuten warten. Salz, übrigen Zucker, Margarine zu dem Mehl geben und gut durchkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Birnen schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Obst mit Puderzucker und Zitronensaft mischen. Backofen auf 250 Grad vorheizen. Den Hefeteig teilen und in zwei Rechtecke (50  x 10 cm) ausrollen. Die Birnenfüllung in die Mitte der Rechtecke geben und den Teig aufrollen- zwei Teigwürste entstehen. Jede Rolle in 6 gleichmäßige Stücke schneiden und in ein Muffinblech setzen und leicht andrücken.

12 – 15 Minuten backen und am besten noch warm genießen!

Heute in der Mittagspause bei unserem Stammitaliener war es eigentlich auch gar nicht schwer, vegan zu bleiben – einfach den Parmesan weg lassen – dann gehen fast alle Gemüsesaucen wunderbar. Man gewöhnt sich gut an die vegane Ernährung und auch die Gelüste halten sich meistens zurück. Anders bei unserer Kollegin Julia (ihrerseits schon lange Vegetarierin). Sie berichtet von schlimmen Gelüsten auf Würstchen inklusive geheimen diebischen Vorstellungen, wie sie die heiße Ware an ihren Mitmenschen vorbei schmuggeln kann und alleine auf der Couch verzehrt. Macht sie natürlich nicht.

Ich fühl mich nach wie vor ganz gut und auch irgendwie leicht und gesund – ich kann mir gut vorstellen, das vegane Essen bei zu behalten und nur in Ausnahme-Situationen auch tierische Produkte zu konsumieren. Man will ja nicht immer die Komplizierte sein, die nichts isst…

Gepostet von Mädchen.de um 15:59 in Ernährung. | Kommentare geschlossen